Thomas Zimmermann

Das Unbehagen in der Planung
Hochwassergefahren, Regionalplanung und ihre Wirkungen

39,– € | ISBN 978-3-949486-89-3, 320 Seiten mit zahlr. Abbildungen, 15,5 x 24,0 cm, Broschur, Juli 2016

Verheerende Hochwasserkatastrophen betreffen menschliche Kulturen seit ihrem Bestehen. Infolge von Überschwemmungen entlang des Rheins wurde Ende der 1990er Jahre mit dem vorbeugenden Hochwasserschutz eine Sicherheitsfantasie entwickelt, die den technikbasierten Schutz ergänzt. Der Vorbeugende Hochwasserschutz misst der Regionalplanung eine hohe Bedeutung für die Verringerung der Hochwasserentstehung und -gefahren bei. Die Planungspraxis griff im Regionalplan Aspekte des Lösungsansatzes auf. Sie nutzt dabei vor allem planerische Grundsätze, die nachfolgende Planungen in der Abwägung überwinden können.

Die Publikation untersucht die Wirkungen planerischer Grundsätze zum vorbeugenden Hochwasserschutz empirisch in zwei regionalen Fallbeispielen. Dazu wird eine Programmtheorie Regionalplanung entwickelt, die Prozesse der Planerstellung und -umsetzung operationalisiert. Sechs Thesen führen die zentralen Ergebnisse zusammen. Sie hinterfragen die gesellschaftliche Bedeutung der Verminderung von Hochwassergefahren und die Wirkung planerischer Instrumente. Darüber hinaus skizzieren sie – basierend auf einer psychoanalytischen Reflektion des regionalplanerischen Umgangs mit Hochwassergefahren – eine Neuausrichtung der Regionalplanung zur Vermeidung von Hochwassergefahren.


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